Fernsehtürme sind Relikte aus längst vergangenen Zeiten und doch prägen sie immer noch die Silhouetten vieler Städte. Der Turm in Walle ist seit 1986 in Betrieb. Das Foto ist im Jahr 1985 entstanden. 1982 begann der Bau. 235,7 Meter ragt der Turm in die Höhe. Das acht Meter dicke Fundament wurde seinerzeit in fünf Abschnitten gegossen, um die Brandgefahr zu reduzieren. Im Gespräch mit dem WESER-KURIER vor rund zwei Jahren zeigte Objektmanager Norbert Hermes Begeisterung für die Ausstattung des Turmes: „Das war ein Prestigeobjekt für Bremen, so einen schönen Marmorboden hat man sonst nicht“. Im Funkturm in staatlicher Hand seien in den Achtzigern die Spitzen der Bremer Politik zu Gast gewesen. Öffentlich zugänglich ist der Turm heute nicht mehr. Im Jahre 2000 sollte in der Betriebskanzel ein Restaurant entstehen, die Pläne wurden jedoch wieder verworfen. Einige Bewohner beherbergt der Turm dennoch: Seit knapp 15 Jahren nisten Wanderfalken auf 98 Metern Höhe.

1986 wurde das Waller Wahrzeichen in Betrieb genommen. Foto: Michael Rabba

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Würdigung einer Legende

Pizarro

Claudio Pizarro hat Werder Bremen geprägt wie kein zweiter Fußballer: er hat die meisten Tore geschossen, er hat sie vor allem verteilt in vier Jahrzehnten geschossen. An Superlativen mangelt es bei ihm nicht. Doch nun ist endgültig Schluss, der Peruaner beendet im Alter von 41 seine aktive Karriere. Grund genug, zurückzublicken auf eine einmalige Zeit, auf Höhepunkte, auf sein Leben, seine Herkunft und die besonderen Pizarro-Momente.

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