Unerbittlich wühlt sich der Abrissbagger vorwärts: das frühere Concordia-Theater am 7. September 2016, zwei Tage nach Abrissbeginn. Foto: Frank Hethey

Unerbittlich wühlt sich der Abrissbagger vorwärts: das frühere Concordia-Theater am 7. September 2016, zwei Tage nach Abrissbeginn.
Foto: Frank Hethey

Die Geschichte des Concordia-Gebäudes: Anfänge als Eisenbahnpavillon, später Konzert- und Balllokal, dann Kino und Theater

Wilde Zeiten hat es erlebt, das Concordia-Gebäude an der Schwachhauser Heerstraße 17. Nun ist es so gut wie verschwunden, der Abrissbagger hat in den vergangenen zwei Wochen ganze Arbeit geleistet. Für das Bremer Kulturleben ein bedeutsamer Einschnitt, ein passender Moment zum Innehalten. Denn als Experimentierbühne ambitionierter Theatermacher hat das Concordia in den 1970er Jahren auch überregional Schlagzeilen gemacht. Doch es steckt noch viel mehr Geschichte in diesem Haus.

Bereits kurz nach Kriegsende gab es viel Theater, allerdings eher hinter den Kulissen. Der Grund: Der Senat hatte das Haus als Ausweichbühne für das Künstler-Theater beschlagnahmt, dagegen wehrte sich die Inhaberin mit Händen und Füßen. Die wollte nämlich schon damals ein Kino im Concordia betreiben. Der auch juristisch ausgetragene Streit füllt eine ganze Akte im Staatsarchiv Bremen. Der damalige Arbeitssenator Hermann Wolters brachte den Konflikt im Oktober 1945 auf den Punkt: „Hier das einzelne Interesse einer Dame, die zwar objektiv gesehen einen Anspruch auf Entschädigung stellen kann, auf der anderen Seite jedoch das Theater-Bedürfnis einer ganzen Stadt.“

Doch das ist graue Vergangenheit, Begehrlichkeiten weckte das Concordia schon lange nicht mehr. Dabei war es einmal ein beliebtes Tanzlokal, das auf eine 165-jährige Geschichte zurückblicken kann. Die begann 1851 mit dem Bau des Gebäudes auf einem abgeschiedenen Grundstück, das bis dahin noch „Gemüseland“ in der Feldmark Pagentorn gewesen war. Wirklich ruhig und beschaulich war es dort allerdings schon damals nicht, befand sich das Areal doch direkt an der erst ein paar Jahre zuvor eröffneten Bahnstrecke von Hannover nach Bremen. Fast in Sichthöhe rollten die Züge auf dem noch nicht vollends erhöhten Bahndamm ihrem Ziel entgegen.

Genau das sollte als Publikumsmagnet wirken, hatten die Gäste doch reichlich Gelegenheit, sich an den „vorbeifliegenden Zügen“ zu ergötzen. Daher auch die ursprüngliche Bezeichnung als Eisenbahn-Pavillon, es ging um ein hübsches Plätzchen mit bestem Blick auf den Zugverkehr. Wobei der zur Straße gelegene, achteckige Vorbau als Namensgeber für das gesamte „Etablissement“ diente, in einprägsamen Frakturlettern prangte die Bezeichnung über dem Eingang.

Abgeschiedene Lage: das Eisenbahn-Pavillon auf einem Stadtplan von 1865. Quelle: Wikicommons

Abgeschiedene Lage: das Eisenbahn-Pavillon auf einem Stadtplan von 1865.
Quelle: Wikicommons

Ein Gebäudekomplex, nicht nur ein Gebäude

Eigentlich handelte es sich nicht nur um ein einziges Gebäude, sondern um einen Gebäudekomplex. Von „einem Wohnhause nebst Pavillon, Concertsaal, Garten und Zubehör“ ist in den Akten des Staatsarchivs die Rede. Eine reguläre Anschrift hatte das Lokal damals noch nicht, in den zeitgenössischen Adressbüchern wird es ohne Hausnummer als Anhängsel unter „Außer der Schleifmühle“ geführt.

Land unter: das Eisenbahn-Pavillon beim Hochwasser von 1881. Quelle: Staatsarchiv Bremen

Land unter: das Eisenbahn-Pavillon beim Hochwasser von 1881.
Quelle: Staatsarchiv Bremen

Als „Wirth im Eisenbahn-Pavillon“ stand der Erbauer Carl Gustav Callmeyer hinterm Tresen. Vermutlich hatte die Gaststätte nur in den Sommermonaten geöffnet, sozusagen als vorgelagerte Anlaufstation der zahlreichen Ausflugslokale an der Schwachhauser Chaussee – der heutigen Heerstraße. Die Gäste bekamen ordentlich was zu hören: Jeden Sonntag wurden Gartenkonzerte im Eisenbahn-Pavillon zum Besten gegeben. „Und zwar mit geistlicher Musik“, wie Stadtteilexperte Peter Strotmann berichtet. Offenbar bedurfte es eines weiteren Impulses, weil vorbeirauschende Züge allein nicht genügend Unterhaltungswert boten.

Nach Callmeyers Tod im April 1873 übernahm sein Sohn Georg Friedrich die Regie. Doch nicht auf Dauer, bereits im Adressbuch von 1878 taucht ein neuer Wirt auf. Einen besonders langen Atem hatte der freilich auch nicht, kurz darauf stand das Eisenbahn-Pavillon zwei Jahre lang leer. Nach dem verheerenden Hochwasser von 1881 dann der Neuanfang, erst jetzt als Schankwirtschaft unter dem Namen Concordia. Die lateinische Bezeichnung für „Eintracht“ war damals ein beliebter Vereinsname. Eine Wortfindung, die den pathetischen, historisierenden Zeitgeschmack widerspiegelt. Ob mit dem Neuanfang auch ein Umbau einherging, womöglich Hochwasserschäden beseitigt werden mussten, ist nicht ganz klar. In der Objektbeschreibung eines Immobilienmaklers wurde 1880 sogar als Baujahr genannt.

Ziemlich einladend: eine um 1900 erstellte Ansichtskarte des Concordia-Wirts zur Eigenwerbung. Quelle: Staatsarchiv Bremen

Ziemlich einladend: eine um 1900 erstellte Ansichtskarte des Concordia-Wirts zur Eigenwerbung.
Quelle: Staatsarchiv Bremen

Das Concordia als „Concert und Ball-Lokal“

Geschadet hat der Verzicht auf erbauliche Töne offenbar nicht, das Concordia blieb eine gut besuchte Gaststätte, der Name wurde zum Begriff. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bewarb der damalige Besitzer Hermann Heinrich Blume sein Etablissement auf bunten Ansichtskarten als „Concert und Ball-Lokal“. Musik wurde also weiterhin gespielt, allerdings mit dem Unterschied, dass man dazu jetzt auch tanzen durfte. Den charakteristischen, halbrunden Vorbau gab es damals offenbar noch nicht. Auf alten Ansichtskarten ist weiterhin der achteckige Pavillon zu sehen. Gleichwohl war Blume nicht müßig. 1905 ergänzte er das Gebäude auf der Seite des Bahndamms um einen länglichen Vorbau, den späteren Eingangsbereich. Deutlich ist das Vorher und Nachher auf zeitgenössischen Motiven zu erkennen.

Bei der Mischung aus Tanz und Trinken blieb es bis in den Zweiten Weltkrieg, ältere Bremer erinnerten sich gern an vergnügliche Stunden im Concordia. Den Bombenhagel überstand das Gebäude unbeschadet – und genau das löste das jahrelange Tauziehen in der frühen Nachkriegszeit aus.

Schon im Oktober 1945 war in Senatskreisen von der „leidigen ‚Concordia‘-Angelegenheit“ die Rede. Verwunderlich war das nicht, denn nach der Zerstörung der beiden bisherigen großen Spielstätten, des Schauspielhauses (heute Goethe-Theater) und des Staatstheaters in den Wallanlagen, war das neu formierte Ensemble des Künstler-Theaters verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Weil es zum Concordia keine halbwegs zentral gelegene Alternative gab und die Bühne ohne viel Aufwand vergrößert werden konnte, ließ der Senat das Gebäude im September 1945 kurzerhand beschlagnahmen. Ein Umstand, der in der einschlägigen Literatur schamhaft verschwiegen wird. Dabei war derlei damals kein ungewöhnliches Verfahren, auch die Amerikaner requirierten fleißig Wohn- und Veranstaltungsgebäude für den eigenen Bedarf. Dumm nur, dass die beiden Pächter – der umtriebige Kieler Kinobetreiber Arnold Frost und seine Bremer Partnerin Emma Katia Schneider – schon andere Pläne hatten, das Concordia sollte als Lichtspieltheater in Betrieb gehen. Darüber kam es zu einem zähen Rechtsstreit, der mit allen Mitteln ausgefochten wurde.

Familienfoto vorm Concordia: Inhaber Fritz Fischer 1956 (r. mit Hut) mit seinem damals zweijährigen Enkel Michael Böhme (auf das Werbeschild gelehnt). Bildvorlage: Michael Böhme

Familienfoto vorm Concordia: Inhaber Fritz Fischer 1956 (r. mit Hut) mit seinem damals zweijährigen Enkel Michael Böhme (auf das Werbeschild gelehnt).
Bildvorlage: Michael Böhme

Das Parkhaus im Bürgerpark als Alternative

Zusätzlichen Zündstoff erhielt die Auseinandersetzung dadurch, dass zwischenzeitlich auch eine andere mögliche Spielstätte im Gespräch war: das nur leicht beschädigte Parkhaus im Bürgerpark. „Die Theaterfreudigkeit der Bremer wird den kleinen Weg um den Parkhausteich gern in Kauf nehmen“, befand Schneider in einem Schreiben an den Senat – mit „Parkhausteich“ meinte sie den Hollersee. Doch davon wollten die maßgeblichen Politiker nichts wissen, nach ihrer Ansicht hatte sich die Inhaberin mit der ohnehin viel zu stattlichen monatlichen Entschädigung für die ausgefallenen Kinoeinnahmen und der Miete zu begnügen. Es sei auf Dauer nicht zu rechtfertigen, dass ein Filmtheater „ein fortdauerndes, sehr erhebliches Renteneinkommen bezieht“, wetterte im Oktober 1947 der damalige Finanzsenator Wilhelm Nolting-Hauff.

Abhängen im Concordia: das Gastronomenehepaar Fischer in den späten 1950er Jahren mit Enkel. Bildvorlage: Michael Böhme

Abhängen im Concordia: das Gastronomenehepaar Fischer in den späten 1950er Jahren mit Enkel.
Bildvorlage: Michael Böhme

Ein Ende fand die erbitterte Auseinandersetzung erst, als sich der Wiederaufbau der zerstörten Spielstätte am Goetheplatz abzeichnete. Im Mai 1949 wurde die Beschlagnahme aufgehoben, endlich konnte der Kinobetrieb der „Concordia-Lichtspiele“ losgehen. Entgegen vorheriger Ankündigung geschah das freilich mit dem politisch belasteten Frost als Inhaber. Dabei hatte Schneider noch im September 1945 versichert: „Das in meinem Unternehmen investierte Kapital meines stillen Teilhabers, des parteigebundenen Herrn Frost, wird bei Eröffnung des Filmtheaters durch nazifreies Kapital ersetzt und Herr Frost ausgeschieden sein.“

Im Senat hatte man ohnehin geargwöhnt, seine Geschäftspartnerin sei nichts weiter als eine Strohfrau. Ab 1952 führte das Ehepaar Otto und Gretel Draber die Geschäfte weiter, nunmehr unter dem Namen „Concordia-Filmtheater“. Die beiden waren keine Unbekannten in der Bremer Kinoszene, bereits seit 1934 betrieben sie die Kammer-Lichtspiele im Ostertor, das heutige Cinema. Im September 1954 schrieb das Concordia ein Stück regionaler Kinogeschichte, als es als erstes Bremer Kino den US-Katastrophenfilm „Es wird immer wieder Tag“ im Cinemascope-Verfahren zeigte.

Mit erotischen Filmen zum Erfolg: Kinowerbung für die beiden Draber-Filmtheater im August 1968. Quelle: Weser-Kurier

Mit erotischen Filmen zum Erfolg: Kinowerbung für die beiden Draber-Filmtheater im August 1968.
Quelle: Weser-Kurier

Noch gut an die Kinozeit dieser frühen Nachkriegsjahre kann sich Hermann Everwyn erinnern. Beim Einlegen der Filmrollen habe er öfter „ein bisschen zugeguckt und ein bisschen geholfen“, sagt der 77-Jährige. Bis heute hat er die „sehr guten Programme“ vor Augen, das Kinovergnügen sei nur gestört worden, wenn wieder mal voll beladene Güterzüge vor der Tür vorbeirumpelten. „Da hatten wir dann doppelte Akustik“, sagt Everwyn. Und ergänzt mit Blick auf das geplante Studentenwohnheim: „Darüber werden sich auch die kommenden Bewohner noch freuen können.“

Kasse machen mit „Lolita“

Völlig unabhängig von der kulturellen Nutzung gestaltete sich der Gaststättenbetrieb. Der lag nach Kriegsende in der Hand von Fritz Fischer, vormals Betreiber der im Krieg zerstörten Domschänke am Marktplatz. Sein Enkel Michael Böhme verbrachte seine ersten vier Lebensjahre mit seiner Mutter bei den „geliebten Großeltern“ im Concordia. Natürlich hat er allenfalls noch schemenhafte Erinnerungen daran, gleichwohl denkt er gern zurück an eine unbeschwerte Kinderzeit. Zu Beginn der 1960er Jahre zog sich Fischer aufs Altenteil zurück, ein neuer Wirt übernahm den Zapfhahn in der Concordia-Gaststätte.

Doch die Zeiten wurden nicht besser. Das Fernsehen machte dem Kino zunehmend Konkurrenz, da halfen auch erotische Filme nicht mehr. Im August 1968 zeigte das Concordia den damals schon sechs Jahre alten Streifen „Lolita“, den „pikanten Welterfolg“ von US-Regisseur Stanley Kubrick nach dem Bestseller-Roman von Vladimir Nabokov. Unter die Gürtellinie ging es gleichzeitig auch im zweiten Draber-Kino, der Kammer im Ostertor. Dort flimmerte „Nackt für eine Nacht“ über die Leinwand, ein pseudo-moralischer Sexfilm über eine Journalistin, die zweifelhafte Investigativerfahrungen macht. Im Zuge des Kinosterbens blieb 1969 dann auch das mit seinen 442 Plätzen durchaus ansehnliche Concordia auf der Strecke.

Steter Bagger höhlt den Stein: Abrissarbeiten am Concordia am 7. September 2016. Foto: Frank Hethey

Steter Bagger höhlt den Stein: Abrissarbeiten am Concordia am 7. September 2016.
Foto: Frank Hethey

Abermals stand das Traditionsgebäude eine Weile leer – bis Theaterintendant Kurt Hübner darauf aufmerksam wurde. Auf seine Initiative wurde das Concordia modernisiert, ab Januar 1971 diente es mit nur noch 120 Plätzen als Studiobühne des Bremer Theaters, zuletzt als Hausbühne des Bremer Tanztheaters. Einige bekannte Regisseure inszenierten in dem Experimentiertheater, unter ihnen der erst 26-jährige Rainer Werner Fassbinder. Schon damals eine Berühmtheit, brachte er im Dezember 1971 das selbstgeschriebene Stück „Bremer Freiheit“ auf die Bühne, eine Auftragsarbeit über die berüchtigte Giftmörderin Gesche Gottfried.

Kaum noch ein Stein auf dem anderen: Stand der Abrissarbeiten am 16. September 2016. Foto: Frank Hethey

Kaum noch ein Stein auf dem anderen: Stand der Abrissarbeiten am 16. September 2016.
Foto: Frank Hethey

Für einen handfesten Skandal sorgte der Regisseur und Schriftsteller George Tabori, der 1975 das „Bremer Theaterlabor“ ins Leben gerufen hatte, als er 1977 bei der Inszenierung von Kafkas „Ein Hungerkünstler“ den Darstellern eine 40-tägige Fastenkur verordnete. Bildungssenator Horst Werner Franke tobte und drohte mit Zwangsernährung.

Der Anfang vom Ende kam 2008 mit dem Rückzug des Bremer Theaters aus dem Concordia. Fürs Theaterspielen in dem Traditionsgebäude brachen schwierige Zeiten an. Daran konnte auch die Bremer Shakespeare Company nichts ändern, die während der Sanierung ihrer Spielstätte am Leibnizplatz das Concordia 2012/13 provisorisch nutzte. Schon damals machten Abrissgerüchte die Runde, das stark sanierungsbedürftige Gebäude galt als wenig zukunftsträchtige Altlast. Zuletzt war der Bühnenbereich verwaist, einzig im Vorbau hielt sich bis Jahresbeginn die Pianobar.

Nun vollzieht sich, was sich schon lange abzeichnete: Seit knapp zwei Wochen wühlt sich der Abrissbagger ins Mauerwerk, schon jetzt ist von dem Traditionsgebäude so gut wie nichts mehr zu sehen. Spätestens Anfang Oktober sollen die letzten Schuttmassen weggeschafft sein.

Dann ist das Concordia wirklich nur noch Geschichte. Der einzige Trost: Wenigstens der benachbarte Concordia-Tunnel wird den glanzvollen Namen bis auf weiteres noch bewahren. Auch wenn schon bald in Vergessenheit geraten dürfte, welche Bewandtnis es damit eigentlich hat.

von Frank Hethey

Dieser Beitrag ist eine erweiterte Fassung eines Artikels, der am 11. September 2016 im Weser-Kurier erschienen ist.

Eine gesuchte Örtlichkeit: das Concordia-Lokal auf einer Ansichtskarte von 1911. Bildvorlage: Peter Strotmann

Eine gesuchte Örtlichkeit: das Concordia-Lokal auf einer Ansichtskarte von 1911.
Bildvorlage: Peter Strotmann

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