Nach kurzer, schwerer Krankheit ist der Historiker Heinz-Gerd Hofschen am 22. August im Alter von 69 Jahren gestorben. Der ehemalige Leiter der Abteilung für Stadtgeschichte im Focke-Museum galt als ausgewiesener Kenner der Bremer Arbeiter- und Sozialgeschichte. Nach Anfängen als Mitarbeiter an der Universität Bremen wechselte er in den 1990er-Jahren zum Focke-Museum. Als Mitherausgeber der Reihe „Arbeiterbewegung und Sozialgeschichte“ leistete Hofschen ab 1998 regionalhistorische Pionierarbeit. Auch politisch machte Hofschen von sich reden. In jungen Jahren war er bei den Jungsozialisten (Jusos) aktiv, später trat er der SPD bei. Nach seinem Austritt schloss er sich den Linken an, im Januar 2011 unterlag er in der Stichwahl um die Spitzenkandidatur für die Bürgerschaftswahl. Die Trauerfeier findet am Freitag, 6. September, um 13 Uhr in der Kapelle des Riensberger Friedhofs statt.

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75 Jahre WESER-KURIER

Pressefotografie und Pressefreiheit

. . . sind auch 75 Jahre Pressefotografie und Pressefreiheit in Bremen nach dem Zweiten Welt­krieg. Was waren die Menschen froh, als es am 19. Sep­tember 1945 wieder eine freie Presse gab, die unzensiert über die Ereignisse in der Stadt berichten durfte. Wir haben 75 Fotos aus acht Jahrzehnten ausgesucht, die in dem Sonderheft der Reihe WK|Geschichte zu sehen sind. Dazu ein Interview mit dem langjährigen WK-Fotografen Jochen Stoss und ein Gastbeitrag des Hochschulprofessors Rolf Nobel, dem Gründer des wohl renommiertesten Studiengangs für Fotojournalismus in Hannover.

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