Nach kurzer, schwerer Krankheit ist der Historiker Heinz-Gerd Hofschen am 22. August im Alter von 69 Jahren gestorben. Der ehemalige Leiter der Abteilung für Stadtgeschichte im Focke-Museum galt als ausgewiesener Kenner der Bremer Arbeiter- und Sozialgeschichte. Nach Anfängen als Mitarbeiter an der Universität Bremen wechselte er in den 1990er-Jahren zum Focke-Museum. Als Mitherausgeber der Reihe „Arbeiterbewegung und Sozialgeschichte“ leistete Hofschen ab 1998 regionalhistorische Pionierarbeit. Auch politisch machte Hofschen von sich reden. In jungen Jahren war er bei den Jungsozialisten (Jusos) aktiv, später trat er der SPD bei. Nach seinem Austritt schloss er sich den Linken an, im Januar 2011 unterlag er in der Stichwahl um die Spitzenkandidatur für die Bürgerschaftswahl. Die Trauerfeier findet am Freitag, 6. September, um 13 Uhr in der Kapelle des Riensberger Friedhofs statt.

Mein Bremen 1945-1967
– Teil 2

Aufbau, Aufbruch
und starke Frauen

Der 5. Band unserer Magazinreihe „Mein Bremen“ zeigt den Aufbruch und Stolz der bremischen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 bis 1967. Der 2. Band dieses Zeitraums lebt erneut von Fotos aus den Privatbeständen der Leserinnen und Leser des WESER-KURIER, die Einblicke in die spannende Zeit des Wiederaufbaus geben. Eine wichtiges Thema ist die Rolle der Frau, die sich besonders verändert hat, was schon die selbstbewusste junge Frau auf dem Titelblatt symbolisiert.

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